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Kontemplatives Gebet... Sitzen oder Gehen? Beides!

[1.] Sitz-Meditation - Kontemplatives Gebet im Stile der Zen-Meditation

Das kontemplative Gebet kennt keinen standardisierten Rahmen; es kann alleine oder mit anderen Mitbetern geschehen, zuhause an einem stillen Ort, beim Kochen, in der Pause während der Arbeit, im Bus oder bei einem Spaziergang durch den Wald. Es sind keine Voraussetzungen oder eine spezielle Ausrüstung erforderlich. Jeder ist eingeladen, diese Form des Gebetes für sich zu entdecken. Hilfreich ist ein ruhiger Raum oder ruhige Umgebung. Der folgende Ablauf hat sich bewährt:

Kurze, bewusste Wahrnehmungs- und Lockerungsübungen, um "anzukommen" und die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und Geist zu lenken. Die Form und Art ist individuell - z. B. Dehnung, An-/Entspannung. In dieser Zeit (ca. 5-10 Minuten) wird die Durchblutung und der Stoffwechsel stimuliert und der Körper für die folgende Meditation vorbereitet.

Dann folgt eine Einleitung mit dem gemeinsames Kreuzzeichen & "Vater-unser" und  ggf. ein kurzer Impuls durch einen Psalm o.Ä.

Es schließt sich die 1. Einheit (ca. 20 - 30 Min.) an: persönliches Gebet // Rezitation in Stille, gleichmäßige Atmung, bewusste & wache Körperhaltung (vgl. Zazen)

Das sitzende Gebet wird durch einen langsamen stillen und bewussten Gang im Kreis (vgl. Kinhin)  unterbrochen.

Die Meditation setzt sich in der 2. Einheit (ca. 20 - 30 Min.) fort: persönliches Gebet // Rezitation in Stille, gleichmäßige Atmung, bewusste & wache Körperhaltung (vgl. Zazen)

Die gemeinsame Zeit endet mit einer kurzen Ausleitung: das gemeinsames "Ehre sei dem Vater" und eine persönliche Geste der Dankbarkeit (z.B. Verbeugung o.Ä.). 

Verschiedene Gebetshaltungen sind während der einzelnen Gebetseinheiten möglich, z. B. auf einem Meditationshocker oder -kissen, im halben oder ganzen Lotussitz, auf einem Stuhl mit stabiler und gerader Rückenlehne). Hilfsmittel sind z. B. im Internet (siehe Links) oder in entsprechenden Fachgeschäften erhältlich. Ein Gebet im Liegen ist möglich, aber die "Gefahr" des Einschlafens recht groß.

Als Unterlage empfiehlt sich eine dickere Decke oder Iso-/Yogamatte. Lockere, warme (dicke Socken!) und bequeme/weite Kleidung hilft bei der Entspannung, ein Taschentuch in Griffweite ist praktisch. Um nicht aufzuschrecken, werden einzelne Meditations-/ Gebetschritte durch leisen Töne angekündigt.

Unterstützend für die innere Sammlung und störungsfreie Körperhaltung ist eine gerade Haltung des Rumpfes bzw. des Rückens  und ein aufrechtes Becken und eine bewusste Handhaltung. Empfehlenswert ist es, beide Hände vor den Körper, ineinander auf dem Schoß abzuzulegen (vgl. Schale), die Hände - ganz klassisch - zu falten oder sie auf den Oberseiten der Oberschenkel zu positionieren. So entsprechen die Hände einer offenen und  "empfangenden" Haltung. Jeder findet meist schnell selber heraus, welche Haltung das eigene meditativen Gebet am besten unterstützt.

Eine Hilfe zur Konzentration bzw. zum "Wachbleiben" ist z. B. ein sogenannter Komboskini oder ein einfacher Rosenkranz, der bei jedem Ein-/Ausatmen oder Rezitation durch die Finger gleiten kann.

Die geschlossene Schnur steht als Zeichen für das nie endende monastische Gebet. Sie wird nicht dazu verwendet, die Gebete zu zählen, sondern als Hilfe zur Konzentration und für einen gleichmäßigen Rhythmus. 


In Sommer unter-brechen wir unsere Sommerpause mit einem gemeinsamen kontem-plativen Gebet in den Abendstunden im Park.

Die Kontemplation wird damit zu einem Erleben von Ruhe und Stille in der Natur und in der Schöpfung. Achtsam erleben wir den Fokus auf den Moment anders und zugleich erfrischend. 

Aufgrund des gut erreichbaren und wunderschönen Sonnenuntergangspanoramas bietet sich der Deckersteiner Weiher an. 

Gemeinsam starten wir und sitzen dort zwei Einheiten zu je ca. 20 Minuten inkl. einer Gehmeditation zwischen den beiden Einheiten. Der Ablauf ist analog zur o.g. Kontemplation.

Termine und Treffpunkt unter Termine & Ort.

[2.] Gehmeditation // Achtsamkeitsgang im Park

In der morgendlichen Gehmeditation erleben wir das kontemplative Gebet in einer anderen Form. Wir gehen ins Grüne, erleben Wind, Sonne, Erde, Töne, Vögel etc.

Wir kombinieren dieses bewusste Erleben mit langsamen, regelmäßigen Schritten und ggf. mit einem stillen, inneren persönlichen Gebet, Mantra, Wort oder Psalm. Atmen tief und langsam.

Fokussien uns auf unseren Körper, auf Sinneseindrücke und das eigene Bewusstsein.

Bleiben bei uns und erleben zugleich das Stützende der Gemeinschaft im gemeinsamen Tun. Ein- und ausgeleitet wird die Gehmeditation, im Kreis - ggf. barfuss - stehend, mit einem Gebet und mit einer persönlichen Geste der Dankbarkeit.

Am Anschluss besteht optional die Möglichkeit, in der näheren Umgebung ein Frühstück gemeinsam zu genießen.

Die Termine finden sich unter Termine & Ort. Daher unbedingt am Tage der Veranstaltung nochmal auf der hiesigen Terminseite oder auf unserer Facebook-Seite vorbeischauen!

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